Reifen, Circus, Eleganz und Provokanz, Kunststücke und desaströse Unterhaltung.
CarmeLaster- eine Frau und ihr Laster
Carmela, 1,56 m groß,140 PS (!), ist eine durchgeknallte Tänzerin, liebenswerte Akrobatin und Virtuosin mit Hula-Hoops, die Äpfel mit einem einzigen Hüftschwung spaltet. Unterwegs mit ihrem lila Lastwagen, Beifahrer Günter Hans Joachim, eindrucksvolle 50 cm groß, und einer Horde dressierter Reifen präsentiert sie ihren „Circus Carmela“. Dort ist sie Direktorin, Künstlerin, Technikerin und Fahrerin zugleich. In ihrer aktuellen Show CarmeLaster bewegt, belebt und bespielt sie den 7,5 -Tonner in einem wilden Mix aus visuellem Theater und autobiografischer Comedy. Ist es Zirkus, ist es Theater? Auf jeden Fall ist alles echt! Klischees kommen bei ihr einfach unter die Räder - die vom fahrenden Volk und das von den echten Kerlen und den starken Maschinen sowieso. Denn wo Carmela Station macht, kann plötzlich alles passieren!
„Sprengt alle gängigen Klischees über Straßentheater.
“Westfälische Nachrichten – Dierk Hartleb
In dieser Produktion schöpft La Tanik aus ihrem ständigen Leben auf Rädern und unzähligen, selbst erlebten komischen Erfahrungen als allein reisende Künstlerin. Situationen wie der, dass sie an der Tankstelle gefragt wird “Wo ist der Fahrer?”. Ihre Form zu Leben ist ein Magnet für solche Erfahrungen, bitter und witzig zugleich, die Inspiration und Vorlage ihrer performativen Arbeit sind. Zwischen Alltag und Fiktion, spielt La Tanik in diesem außergewöhnlichen Format keine Schauspielrolle, sondern sich selbst. Das Publikum erlebt einen auf die Spitze getriebenen Ausschnitt aus dem Leben einer reisenden Künstlerin.
Carmen La Tanik zeigte eindrucksvoll, dass Straßentheater mehr sein kann als reine Zirkusartistik:
Es ist Begegnung, Unterhaltung und gemeinsames Erleben – mitten im öffentlichen Raum.“
Kristina Wotschel, Kulturbüro Stadt Ahlen
Einzigartiges Zirkus(-und-trotzdem-ist-alles-echt)-Theater-Stück
In dieser Produktion für den öffentlichen Raum bietet die Verbindung von neuem Zirkus, Objekttheater und autobiografischer Comedy die Möglichkeit einer neuen Ausdrucksform und Ästhetik. Das Format der Wander- und Lasterbühne ermöglicht einen Einsatz an unterschiedlichsten Orten. Der LKW ist ein eyecatcher, seine Bühne ist5x5 Meter groβ und kann an jedem erdenklichen Ort aufgebaut werden, solange der Weg dahin 7,5t trägt. Die Bühne kann vorab ausgeklappt werden oder die Show beginnt mit der Ankunft des Lasters. Er ist Touring Mobil, Bühne und Garderobe und ständiger Wohnraum der Künstlerin. Mit seiner 900 Watt Solaranlage bietet er eine autarke und flexibel einsetzbare Spielfläche, die einmal montiert auch für andere Programmpunkte genutzt werden kann.
„Die aufgebaute Bühne schafft eine professionelle und zugleich außergewöhnliche Atmosphäre und macht es möglich, Kultur an nahezu jedem geeigneten Ort stattfinden zu lassen.“
Christian Tebben, Stadtmarketing Haselünne
Ein langer Wagen auf kurzen Wegen
CarmeLaster lässt sich besonders gut als Stadtteil- oder Regionaltour denken. Der lila 7,5-Tonner bringt Show, Bühne, Technik, Backstage und Unterkunft gleich mit. So kann die Produktion mehrere Tage in einer Region bleiben, jeden Tag einen anderen Ort anfahren und auf kurzen Wegen mit weniger Emissionen mehr Menschen erreichen.
„Ein außergewöhnliches Konzept, eine tolle Künstlerin und eine mobile Bühne,
die Kultur dorthin bringt, wo Menschen sind.“
Christian Tebben, Stadtmarketing Haselünne
Ob Stadtteile, kleinere Gemeinden, Schulhöfe, Plätze oder ungewöhnliche Spielorte: Ein Tag, ein Ort, eine Vorstellung. Je besser sich mehrere Termine miteinander verbinden lassen, desto größer wird der Tourenvorteil – bei längeren Touren mit einer Ersparnis von bis zu rund 44 % gegenüber einer Einzelbuchung. So fließt weniger Budget in die Logistik und mehr in das eigentliche Kulturangebot.
Dabei ist keine übergeordnete Veranstalterin erforderlich. Mehrere Kommunen oder Partner*innen einer Region können jeweils eigenständig buchen und dennoch von einer gemeinsam gebündelten Tour profitieren. Eine zentrale Koordination ist möglich, aber nicht Voraussetzung.
Wenn der Laster einmal steht, kann rund um die Show noch mehr entstehen: lokale Künstler*innen, Lesungen, Gespräche, Musik, Bürgerbeteiligung oder Themen aus dem jeweiligen Ort. Die Lasterbühne wird so für einen Tag zum temporären Kulturort und lässt Raum für eigene Ideen vor Ort. Unter dem Format „Carmela & Consortinnen“ kann La Tanik auf Wunsch auch einen zweiten Act mitbringen – so entsteht ein abendfüllendes Programm mit zwei eigenständigen künstlerischen Handschriften auf der Lasterbühne.
„La Tanik war mit ihrem lila Laster eines der absoluten Highlights.
Wir können diese außergewöhnliche Künstlerin weiterempfehlen.“
Stadt Vilshofen a. d. Donau
Weitere Informationen zu CarmeLaster, Stadtteil- und Regionaltouren sowie dem Kompass zur Zusammenarbeit können hier angefragt werden.
Mehr Resonanzen...
"Die Resonanz des Publikums war super: Eine Gruppe afghanischer Frauen, die regelmäßige Gäste des Kulturtreff sind, sagte, sie habe noch nie so viel gelacht…Für einige Besucher*innen war es sicherlich sprachlich nicht möglich, alles zu verstehen. Es gab zwischendurch aber immer wieder Sequenzen, in denen Sprache keine Rolle spielte und die durch Bewegung, Mimik und Gestik für alle verständlich waren. Ein tolles, lustiges und wichtiges Straßentheater für Groß und Klein!" (Fachbereich Kultur, Landeshauptstadt Hannover – Stadtteiltournee 2024: 8 Tage / 8 Orte / 8 Shows)
"Ich fand es schön, hinter dem wehenden Vorhang ein bisschen deine Küche zu sehen- das hat gezeigt dass Circus einfach dein Leben ist."(Publikumsfeedback Atoll-Festival)
"Fängt so harmlos an, eine Frau, ein Hula Hoop Reifen, der Reifen in Drehung…doch bald gerät er außer Kontrolle, führt scheinbar ein wildes Eigenleben, und wird doch jeden Moment präzise geführt von Carmen La Tanik. Mit „Carmela“ schenkt die Straßenkünstlerin dem Publikum eine schillernde Figur, verspielt und draufgängerisch. „Carmela“ kommt, typisch für das reisende Zirkusvolk, mit dem Laster, Mobilheim und Lasterbühne zugleich, ein weithin sichtbarer Ort, an dem Carmen La Tanik nach der Show gerne mit Interessierten ins Gespräch kommt. „Carmela“ hat von unterwegs einiges zu berichten, sie hat genug von Machogehabe und zerschnippelt mit gekonntem Hüftschwung „phallisches“ Gemüse. Ein einzigartiges Schauspiel, wobei Carmen La Tanik die erste sein dürfte, die scharfe Messer an den Reifen montiert. Ihren etwas rotzigen Feminismus findet man auch im Balanceakt auf Bierdosen, ein ironisiertes Bild der Frau, die in Stöckelschuhen über Flaschen geht, etwas aus der Mode gekommene artistische Zirkusnummer, die für weibliche Fragilität steht."(Astrid Karger, Redaktion Festival Encore)
"Die Show war super! Ich finde die Kombi von Artistik&Politik super. Sie fühlt sich so viel greifbarer an... Super Möglichkeit auch junge Leute mit in´s Boot zu holen. Danke für die tolle Show!"(Publikumsfeedback Atoll-Festival)
"Gerade ist das internationale Wanderbühenenfestival in Heidelberg zu Ende gegangen. In diesem Rahmen hat die Künstlerin Carmen La Tanik das Publikum mit mehreren Auftritten begeistert. Ihre lebendige Art der Darbietung untermalt mit Mimik und Gestik zog Klein und Groß in Ihrer Bann. Auf anschauliche Weise gelingt es ihr gesellschaftliche Themen mit Humor auf die Bühne zu bringen. Das Lachen und der Applaus der BesucherInnen war ihr gewiss." (Salim Alafenisch, Schriftsteller)
Gefördert durch den Verband freie Darstellende Künste Bayern e.V. im Rahmen der Prozessförderung des "Förderpaketes Freie Kunst 2023"


Begleitet durch das Kreationsbündnis Zirkus ON 2024. Zirkus ON wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien über das Programm "Verbindungen fördern" des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V

